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So, 12.02.2012
pte20021113034 Medizin/Wellness
US-Studie: Mutterglück nach Menopause möglich
Keine medizinische Begründung gegen künstliche Befruchtung nach Wechseljahren
New York (pte034/13.11.2002/13:33) - Es gibt keine medizinischen Gründe dafür, dass Frauen nach dem Eintritt der Menopause nicht schwanger werden könnten. Mit Hilfe von gespendeten Eizellen können Frauen nach den Wechseljahren noch Babys bekommen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der University of Southern California unter der Leitung des Fortpflanzungsmediziners Richard Paulson. Die Ergebnisse wurden im Journal of the American Medical Association (JAMA) http://www.jama.ama.assn.org veröffentlicht. Die Forscher stützten ihre Ergebnisse auf 77 post-menopausale Frauen, die sich in den vergangenen zehn Jahren einer Invitrofertilisation mit gespendeten Eizellen von Frauen im Alter zwischen 22 und 33 Jahren unterzogen. Insgesamt kamen 42 Kinder zur Welt, dies durchschnittlich in der 39. Schwangerschaftswoche und mit einem Gewicht von etwa drei Kilogramm. Laut Forschern traten im Mittel in der vierten Schwangerschaftswoche Komplikationen auf. Dabei handelte es sich um milde Formen einer Präklampsie. Eine Präklampsie bezeichnet einen schwangerschafts-bedingten Bluthochdruck, der oft mit Übelkeit, Sehstörungen und Benommenheit einher geht. Bei jeder zehnten Schwangeren kam es zu schweren Formen der Präklampsie. 18 Prozent der Patientinnen mussten gegen Schwangerschaft-Diabetes Insulin injiziert werden. Laut Studien-Autoren sollte das Auftreten dieser möglichen Komplikationen eine späte Schwangerschaft nicht unmöglich machen. Die Komplikationen sind zeitlich begrenzt und behandelbar. Auch die Tatsache, dass ein Großteil der Frauen im Alter zwischen 50 und 63 Jahren ihre Kinder eher per Kaiserschnitt zur Welt brachten, sollte nicht gegen ein spätes Mutterglück sprechen, resümieren die Mediziner. Kritiker des "späten Mutterglücks" halten Schwangerschaften von Frauen nach der Menopause für ethisch bedenklich. (Ende)
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