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Mi, 08.02.2012
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pte20000925036 Politik/Recht
US-Universitäten wollen Napster-Zugang offenhalten
Hochschulen sehen keine gesetzliche Grundlage für eine Sperre des Zugangs

Durham (pte036/25.09.2000/15:43) - Drei der berühmtesten Universitäten der USA weigern sich Napster zu blockieren. Die Gegner von Napster hatten alle US-Universitäten aufgefordert, ihren Studenten den Zugang zu dem Internetservice zu blockieren. Doch das Massachusetts Institute of Technology (MIT), die Stanford University http://www.stanford.edu und Duke University http://www.dukenews.duke.edu sehen für diese Anweisung keine rechtliche Grundlage. Studenten gelten in den USA als die größte Gruppe unter den Napster-Usern. http://www.dukenews.duke.edu/Ulife/napster.htm

"Wir wissen von keiner gesetzlichen Autorität, die die Universitäten zu einem Bann von Napster verpflichtet", schrieben die Anwälte der Duke Universität an die Vertreter der Rockband Metallica, die die Universitäten vor einigen Wochen zu dieser drastischen Maßnahme aufgerufen hatten. Die Anwälte der Duke Universät berufen sich vielmehr auf die akademische Freiheit und die Notwendigkeit des uneingeschränkten Zugangs zu Informationen.

Napster habe viele Anwendungsmöglichkeiten, die nicht das Urheberrecht verletzten, so die Vertreter der Duke Universität. Statt den Zugang zu Napster zu sperren, wiesen die Verantwortlichen der Duke Universität ihre Studenten nochmals auf das Urheberrecht hin. Die selbe Haltung wird auch von den Universitäten Stanford und dem MIT vertreten.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Dominik Schebach
Tel.: 01/81140-308
E-Mail:
Website: pressetext.at
pressetext.austria
   
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