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pte081016026 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
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Hewlett-Packard muss sich in Europa geschlagen geben
Acer wegen Mini-Notebook-Boom in Wachstumsmärkten führend

Palo Alto/Stamford/Parsdorf (pte/16.10.2008/13:55) - Der ungebrochene Nachfrageboom nach Laptops und Mini-Notebooks geht zulasten des Weltmarktführers Hewlett-Packard (HP) http://www.hp.com. So musste der Konzern im abgelaufenen Quartal seine Führung in den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) an Rivale Acer abgeben. Damit rangiert der PC-Hersteller in diesen Wachstumsmärkten nur noch auf Platz zwei. Auch Asus konnte seinen Marktanteil gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln. Ursache für die Marktverschiebung ist der Trend zu Mini-Notebooks. Zu diesem Fazit kommt der Marktforscher Gartner http://www.gartner.com in seiner aktuellen Analyse. "Asus' Mini-Notebooks sind sehr klein und handlich, bieten jedoch das komplette Paket für Business-Nutzer. Hersteller sollten sich auf diesen Trend frühzeitig genug einstellen", erklärt Michael Wöginger, Vorstand der Actron AG http://www.actron.de, einem deutschen Vertriebshandel für Display-Lösungen und elektronische Bauelemente, gegenüber pressetext.

Die derzeitige Absatzsituation ist für die PC-Hersteller vom Absatz bei den Mini-Notebooks bestimmt. Allein in der EMEA-Region war bereits jeder zehnte mobile PC ein Mini-Notebook. Laut den vorläufigen Gartner-Zahlen wurden in diesen Ländern im dritten Geschäftsquartal 28,9 Mio. PCs ausgeliefert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht der Anstieg einem Wachstum von rund 26 Prozent. Vor allem der Kostenaspekt macht vielen etablierten Herstellern wie HP zu schaffen. So gelten Billig-Notebooks mit einem Verkaufspreis von häufig sogar weniger als 500 Dollar samt eines kleinen Bildschirms als boomender Wachstumstreiber. Der Absatz mit diesen Netbooks hat vor allem Asus mit dem EeePC sowie Acer mit der Aspire-PC-Serie beflügelt. Dies hat dazu geführt, dass auch andere Konkurrenten davon profitieren wollen. Experten gehen jedoch davon aus, dass sich der Preisverfall im vierten Quartal fortsetzen wird.

Wie die Financial Times Deutschland heute, Donnerstag, berichtet, konnte inzwischen auch der deutsche Elektronikhersteller Medion bei Mini-Notebooks nachlegen. Dem Unternehmen bescherte ein entsprechendes Aldi-Netbook im ersten Halbjahr eine Ergebnissteigerung. Laut Gartner liegt der Grund für HPs Platzverweis auf den zweiten Rang vor allem darin, dass man die eigene Netbook-Reihe in der EMEA-Region verzögert in den Markt eingeführt hat. Wie die Zeitung weiter schreibt, hat "der Konzern womöglich einen Kannibalisierungseffekt bei anderen Laptops befürchtet". Acer dürfte sich in Anbetracht des positiven Absatzes in seiner bisherigen Strategie bestätigt sehen. So habe das Unternehmen den Absatz vor allem mit dem Verkauf von Mini-Notebooks über Telekomfirmen in Westeuropa erhöht. Weltweit wuchs die Zahl ausgelieferter PCs von Juli bis September um 15 Prozent auf 80,6 Mio. Stück, in den USA betrug das Plus jedoch nur fünf Prozent. (Ende)



Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Florian Fügemann
email: fuegemann@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-305



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