pte20070801002 in Business
"Profil-Stalking" als Kavaliersdelikt
Experte warnt vor zuviel Freizügigkeit
Berkeley (pte002/01.08.2007/06:15)
Geburtsdatum, Wohnort, Religion, Familienstand, Hobbies, Lieblingsmusik oder sogar das Tagebuch im Weblog: Persönliche Daten, die man einst nur über enge Freunde wusste, stellen Nutzer von Social-Networking-Plattformen auf ihren Online-Profilen heute der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Profil-Stalking, das heißt, sich auf diesem Weg Einblick in das Leben eines bislang fremden Menschen zu verschaffen. Diese Praxis sei mittlerweile weit verbreitet, meint Danah Boyd, Anthropologin an der Universität Berkeley http://www.berkeley.edu . Wir würden uns alle des Profil-Stalkings schuldig machen, behauptet die Wissenschaftlerin. Im Gegensatz dazu müsse man schon psychisch krank sein, um sich hinter Büschen zu verstecken und Menschen aufzulauern.
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