Hightech Medien Business Leben Unternehmen Produkte Aussendung Termine Abo RSS Kontakt
Nachrichten für Meinungsbildner für 96.614 Abonnenten | 127.086 Meldungen | 40.234 Pressefotos
Weitere Meldungen
Wasserfund in Darfur: Mögliches Ende des Krieges
Klimawandel: Lehrer müssen Nachsitzen
Mensch-Hund-Harmonie - für ein artgerechtes Leben!
Ganzer Golfspaß - halber Preis

Sponsored Links
Sie haben die Webseite
Wir haben die Inhalte
Wenn Sie Lizenzfreie Musik suchen, führt an uns kein Weg vorbei
Der Dachverband der „Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland“
NEW Stethoskop i-Scope Abhören ohne Ausziehen, Kristaller Klang, SW- Telemedizin

Monster Jobcorner

Werbung

pte070719038 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie
Share |

Erschöpfungssyndrom ist genetisch bedingt
Patienten im Alltag oft benachteiligt

Erschöpfung und Schlafstörungen sind zwei Symptome von CFS (Foto: Pixelio)
Atlanta (pte/19.07.2007/16:10) - Das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) hat genetische Ursachen. Zu diesem Ergebnis kamen Mediziner des amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) http://www.cdc.gov. Bislang ist die Krankheit, an der alleine in Deutschland 300.000 Menschen leiden, in Fachkreisen umstritten. Trotz millionenschwerer Aufklärungskampagnen finden sich Patienten oft in Erklärungsnot. "Wenn ein Arzt die Krankheit nicht richtig diagnostiziert, ist man sofort als faul abgestempelt", erzählt Gabriele Kruder, die selbst unter CFS leidet, gegenüber pressetext.

CFS wurde in den 1980er Jahren zum ersten Mal diagnostiziert. Die Krankheit verursacht Erschöpfung, Schlafstörungen und andere schwerwiegende Symptome. Etwa 75 Prozent der erkrankten Menschen sind Frauen. "Es gibt verschiedene Stufen, aber die meisten Patienten sind nicht arbeitsfähig", erklärt Kruder die Auswirkungen auf den Alltag. Das würde allerdings oft nicht respektiert, meint die Wienerin. "Ich habe einige Jahre erfolgslos vor Gericht verbracht."

"Die vorgefasste Meinung ist, dass CFS psychisch bedingt sei, aber Anti-Depressiva helfen nicht", kritisiert Kruder. Neben der Theorie der genetischen Ursachen, glauben die Ärzte noch andere Auslöser für die Krankheit gefunden zu haben. Es sei unwahrscheinlich, dass die große Gruppe der Patienten aus demselben Grund erkrankt sei, meint Kimberly McCleary, Präsidentin der Chronic Fatigue and Immune Dysfunction Syndrome Association of America.

Die Diagnose gestaltet sich schwierig, da sich viele Symptome mit denen anderer Krankheiten decken. Weitgehend durchgesetzt hat sich eine Definition, nach der Patienten, die für mindestens sechs Monaten scheinbar grundlos erschöpft sind und vier von acht anderen Krankheitszeichen aufweisen, an CFS leiden. Aufgrund dieses großen Spielraumes gehen die Schätzung über die Verbreitung der Krankheit weit auseinander. Die CDC glaubt jedoch, dass bereits mehr als eine Million Amerikaner erkrankt sind. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Georg Eckelsberger
email: eckelsberger@pressetext.com
Tel. +43-(0)1-81140-300



Startseite | Abo | Aussendung | Termine | Pressefotos | Adhoc-Dienst | Fotodienst | Toplocations | Archiv | Produkte | pressetext4Joomla
© 1997-2010 Pressetext | Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Österreich | Schweiz | Europa | Corporate | Kontakt